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Zukunft ungewiss: Meyer-Burger schließt Standorte in Sachsen und stellt Mitarbeiter ein

Die Nachricht ist alarmierend für die Region: Der einst größte Solarmodulhersteller Sachsens, Meyer-Burger, muss seine deutschen Standorte schließen, da kein Investor gefunden wurde. Rund 540 Mitarbeiter stehen vor der Unsicherheit von Kündigungen und Freistellungen, während die finanzielle Unterstützung in Form von Insolvenzgeld abgelaufen ist. Obwohl Gespräche über mögliche Übernahmen noch laufen, bleibt die Hoffnung auf eine positive Wende gering. Dies ist ein herber Rückschlag für viele Familien und die gesamte Wirtschaft in der Region, die von dem Unternehmen abhängig war.

Für den ehemaligen Marktführer im Bereich Solarmodule in Sachsen stehen die Zeichen auf Stillstand. Die Insolvenzverwalter haben am Dienstag bekanntgegeben, dass trotz erheblicher Förderungen in Millionenhöhe keine Investoren für die deutschen Standorte von Meyer-Burger gefunden werden konnten. Die Fertigung in Bitterfeld-Wolfen sowie in Hohenstein-Ernstthal wurde bereits am 1. September eingestellt.

Insgesamt sind rund 540 Mitarbeiter betroffen, von denen viele bereits eine Freistellung oder Kündigung erhalten haben. Die Frist für das Insolvenzgeld ist abgelaufen, was bedeutet, dass die Unternehmen nicht mehr in der Lage sind, die Löhne zu zahlen. Obwohl derzeit noch Gespräche mit potenziellen Interessenten geführt werden, gibt es laut Insolvenzverwalter Lucas Flöther momentan keine konkreten Fortschritte. Er betonte, dass man offen für neue Verhandlungen sei, aber die Situation bleibt angespannt. Die Zukunft für die betroffenen Mitarbeiter und die wirtschaftliche Lage in der Region ist ungewiss.

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