Radeberger Hasen in Hitze verendet - darf der Züchter wieder Tiere halten?
Radeberg. Das Hasendrama in Radeberg hat viele Menschen in der Region bewegt. Am heißesten Tag der Woche sind drei Tiere in der Hitze verendet. Wie g…
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Fakten
- Die Tiere sind aus der Rasse Champagne Silver und gehören zu einer beliebten Hasenrasse in Deutschland.
- Der Besitzer des Tierheims ist ein 74-jähriger Deutscher, der als Hasenzüchter bekannt ist.
- Das Tierheim in Radeberg hat am Mittwoch vergangene Woche drei Tiere aus den Boxen gerettet, die vor Ort in der Hitze verendet waren.
- Die überlebenden Hasen sind inzwischen in ausrangierten Hundezwingern auf dem Gelände des Tierheims untergebracht.
- Der Züchter hat angegeben, dass er tagsüber die Tiere in ihren Boxen gelassen hat, ohne ihnen einen Auslauf zu gewähren.
- Das Wasser für die Tiere war heiß und nicht ausreichend Futter vorhanden, als der Züchter vor Ort eintraf.
- Die Platzgröße für die Hasen in den Boxen wurde von dem Mann bereits im vergangenen Jahr mitgeteilt, aber er hat sich nicht an diese Empfehlung gehalten.
- Der Vorwurf gegen den Mann lautet eine Ordnungswidrigkeit nach dem Tierschutzgesetz, da er Wirbeltiere ohne triftige Gründe Schmerzen oder Leiden zufügt hat.
- Ein Tierhalteverbot kann ausgesprochen werden, wenn der Züchter wiederholt Verstöße gegen die angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung der Tiere begangen hat.
- Die Entscheidung über ein Tierhalteverbot trifft ein amtlicher Tierarzt des Veterinäramtes in der Regel bei Vor-Ort-Kontrollen.
- Ein Tierhalteverbot ist unbefristet und kann aufgehoben werden, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der Betroffene den Tierschutz in Zukunft beachtet.
- Das Landratsamt hat bereits dieses Jahr sieben Tierhalteverbote durch das Veterinäramt ausgesprochen, darunter waren keine Hasenhalter.